Es war einmal im Valle di Blenio...

Schweizer Qualität seit 1903

Ernesto Cima und seine Brüder gründeten die Fabrique de Chocolat Cima in Dangio-Torre, nachdem sie aus Nizza zurückgekehrt waren, wo sie die Kunst der Schokoladenherstellung gelernt hatten.

Reicher als Lugano

CimaNorma schuf großen Reichtum und Wohlstand für die Region. In den 1920er Jahren bot das Unternehmen fast 500 Menschen Arbeit und erreichte bis in die 1950er Jahre ein Produktionsvolumen von 1'500 Tonnen Schokolade pro Jahr.

Ein gut erhaltenes Erbe

Viele einzigartige Rezepte und Werkzeuge zur Schokoladenherstellung von CimaNorma sind über die Jahre hinweg gut erhalten geblieben und dienen als besondere Inspiration für die Herstellung der heutigen Produkte.

Die Fabbrica

Bis heute steht die Fabbrica hoch in Valle di Blenio. Sie ist eine lebendige Erinnerung an die glorreichen alten Zeiten und symbolisiert den einstigen Reichtum der Region. Das Gebäude ist ein Industriedenkmal aus der Zeit des Jugendstils.

CimaNorma's Geschichte

Angefangen hat alles im frühen 20. Jahrhundert, in einer Bierbrauerei zwischen Torre und Dangio im Valle di Blenio oben in den Schweizer Alpen, direkt neben einem Wasserfall. Das Wasser, das den steilen Berg hinunterrauscht, erzeugt Strom, der die Maschinen in der Fabrik antreibt. 

Das Tal wurde von seinen Bewohnern oft verlassen, weil es karg ist und nicht genug zum Leben bietet. Die Bewohner suchten ihr Glück und vor allem das Geld in ganz Europa. Darunter auch die Brüder Cima. In Nizza stellten sie Schokolade her. Damals begann die ganze Welt nach dieser Köstlichkeit verrückt zu werden. 

Im Jahr 1903 kehrten die Cima's mit den Taschen voller Geld in ihr Tal zurück, kauften die Brauerei und gründeten die Schokoladenfabrik Cima. Doch die Brüder hatten kein Glück. Nur fünf Jahre später zerstörte ein Sturzbach ihre Fabrik. 

Ein anderer Rückkehrer half ihnen aus: Giuseppe Pagani war in London als Restaurantbesitzer wohlhabend geworden und hatte gute Beziehungen zum Schweizerischen Konsumentenverband, der heute Coop heißt. Pagani gewann sie als Kunden und kaufte Norma, eine zweite Fabrik in Zürich, um die Lieferverpflichtungen zu erfüllen.         

Bis 1920 beschäftigte Cima Norma fast 500 Menschen im Blenio-Tal. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Fabbrica mit dem Besuch von General Guisan geehrt, was für die Region ein großer Stolz war. CimaNorma verhalf dem Dorf Dangio-Torre in den 1950er Jahren zu großem Reichtum. Es war sogar reicher als die Stadt Lugano. Dann kam der Untergang. Über Nacht. Denn der Schweizerische Konsumentenverband beendete die Zusammenarbeit. Alles ging schnell: Im Jahr 1968 schloss die Schokoladenfirma Cima Norma ihre Pforten und alle wurden entlassen. Das Blenio-Tal erholte sich lange Zeit nicht. 

Doch wie das Wappen der Fabrik sagt: Adversa Coronant; trotz der Widrigkeiten, denen CimaNorma ausgesetzt war, besteht es bis heute.

Das Vermächtnis fortführen

Heute wird die Schokolade nicht mehr in der alten "Fabbrica" hergestellt, sondern die Produktion wurde in die Tessiner Ebene verlegt. In Rancate stellt die Domani Food SA die Schokolade in ihrer modernen Produktionsstätte her, von der Bohne bis zur Tafel in der Schweiz, mit feinsten Bio-Zutaten, die aus nachhaltiger Herkunft stammen. 

Domani Food ist ein junger Schweizer Schokoladen- und Snack-Hersteller, der von dem persischen Serienunternehmer Abouzar Rahmani, seiner Frau Julia und seiner Nichte Funda Dilmaghanian gegründet wurde, deren Familiengeschichte über 140 Jahre zurückreicht. Im Einklang mit seiner Philosophie, die Tradition zu respektieren und gleichzeitig durch die Erfüllung moderner Verbraucherwünsche relevant zu bleiben, hat es sich Domani Food zur Aufgabe gemacht, einen ausgewogenen Ansatz für Ernährung und Lebensstil zu fördern, um das Glück und Wohlbefinden der Gesellschaft zu unterstützen.